Kundgebung: Ehre nur, wem Ehre gebührt!

Keine Ehrenbürgerschaft für Frankfurts Ex-OB Petra Roth!

Donnerstag, 23.03.2017, 13.30 Uhr, Römerberg Frankfurt: Mahnwache, Übergabe der Unterschriftenlisten an den Stadtverordnetenvorsteher Herrn Siegler,

Protestkundgebung um 15.30 Uhr vor der Stadtverordnetenversammlung auf dem Römerberg

Kurzfristig wurde bekannt, dass die Stadtverordnetenversammlung schon in der Sitzung am kommenden Donnerstag, 23.03.2017 im Frankfurter Römer über die Verleihung der Ehrenbürgerschaft für ex-OB Petra Roth beraten und beschließen wird.

Aus diesem Anlass werden am Donnerstag Vertreterinnen und Vertreter Frankfurter Bürgerinitiativen gegen Flughafenausbau, Fluglärm und Schadstoffe auf dem Römerberg eine Mahnwache und eine Protestkundgebung abhalten.

Für den unerträglichen Flughafenausbau, der die Menschen im Frankfurter Süden und in der Region mit Krankheit und vorzeitigen Sterbefällen belasten und bedrohen, trägt Petra Roth besondere politische Verantwortung.

Sie wird in die Stadtgeschichte als Oberbürgermeisterin eingehen, die die Anwohner unter den Flugrouten im Frankfurter Süden und im Umland schutzlos den unerträglichen Folgen des Flughafenausbaus preisgegeben hat.

Sie hat bedenkenlos die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen für wirtschaftliche Profitinteressen geopfert und damit Frankfurt und dem Umland damit in einem ganz entscheidenden Punkt schwer geschadet.

Petra Roth darf nicht in Frankfurt nicht Ehrenbürgerin werden!

Wir rufen auf zur Mahnwache und zur Protestkundgebung auf dem Römerberg in Frankfurt.
Mahnwache ab 13.30 Uhr mit Übergabe von mehr als 1000 Protestunterschriften an den Stadtverordnetenversteher Herrn Siegler.
Protestkundgebung auf dem Römerberg um 15.30 Uhr unmittelbar vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung

Wir bitten alle, möglichst auch schon die Mahnwache ab 13.30 Uhr zu unterstützen und spätestens um 15.30 Uhr bei unserer Protestkundgebung dabeizusein.

Für die Bürgerinitiativen gegen Flughafenausbau, Fluglärm und Schadstoffe in Frankfurt: BI Sachsenhausen, Arbeitskreis Fluglärm und Umwelt, WOFA Oberrad, BI Schwanheim-Goldstein, BI Niederrad, Verein „Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe“

Lydia Ishikawa, Andrea Müller-Wüst, Knut Dörfel

Demo für mehr Ruhe in Rhein-Main

Am 22.10.2016, fünf Jahre und ein Tag nach der Eröffnung der Landebahn Nordwest, haben wir in Mainz für mehr Ruhe in Rhein-Main demonstriert. Auch fünf Jahre nach der Eröffnung der Landebahn Nordwest ist der Protest noch nicht zu Ende und er wird auch nicht zu Ende gehen bis mit der Erfüllung der Forderungen des Bündnisses der Bürgerinitiativen echte Lärmminderungsmaßnahmen eingeleitet wurden.

© Rolf Fifich

Rede von Stefanie Then anlässlich der Fraport HV 2016

Sehr geehrter Herr Dr. Schulte,
Sehr geehrter Herr Weimar,
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Stefanie Then. Ich komme aus Niederrad. Niederrad, das ist der Stadtteil, der am stärksten durch den Verkehr am Frankfurter Flughafen belastet ist. Bei Westwind ist unser Stadtteil die letzte Siedlung die überflogen wird, bevor die Flugzeuge auf der Landebahn Nordwest landen. Bei Ostwind ist unser Stadtteil die erste Siedlung, die beim Starten überflogen wird. Wir werden an 365 Tagen im Jahr überflogen. Jeden Tag von 5 bis mindestens 23 Uhr. Es ist aber nicht nur der Fluglärm, sondern es sind auch die Immissionen, die uns belasten. Uns belastet aber auch Bahnlärm. Zu unseren vier Gleisen, die unseren Stadtteil jetzt schon in zwei Teile teilen, kommen noch einmal zwei Gleise hinzu – alles, damit die Anreise an den Flughafen noch bequemer wird. Dazu werden wir umbraust von den Autobahnen A5 und A3 – beides sind auch Zubringer zum Flughafen. Jedes Flugzeug mehr bringt uns mehr Verkehr in unseren Stadtteil. Damit verbunden sind mehr Lärm und mehr Immissionen. Darum ist in Niederrad inzwischen das geflügelte Wort: Wir sind froh, wenn sich Mobilität fortentwickelt, am liebsten fort aus unserem Stadtteil. Noch mehr Flughafen können wir nicht mehr aushalten.  „Rede von Stefanie Then anlässlich der Fraport HV 2016“ weiterlesen